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Kard. Marx zur Rolle der Religion

Aktuelles


Zitat des Tages in der Brschwg Ztg v. 02.10.2020:

„Religionen können auch Instrumente des Unfriedens und des Hasses sein.“

Der katholische Erzbischof von München und ehemalige Vorsitzende der deutschen katholischen Bischofskonferenz, Marx.

Sollte er sich etwa an die Verbrechen der von ihm vertretenen Kirche in den vergangenen Jahrhunderten, an die Duldung der NS-Verbrechen unter Pius XII, an das grauenhafte Vorgehen der katholischen Orden bei der Eroberung u. a. Süd- und Mittelamerikas erinnert haben?
Sollte er sich an die Machenschaften der Vatikanbank mitsamt ihrer Verwicklung in dubiose, kriegsfördernde Waffengeschäfte erinnern?
Sollte er sich an die Morde, die von religiösen Fanatikern in Nordirland verübt wurden erinnern?
Sollte er sich etwa daran erinnern, dass Menschen unter unsäglichen Qualen während der Inquisition um den Machterhalt der katholischen Kirche zu gewährleisten, ermordet wurden?
Sollte er sich vergegenwärtigen, was zuletzt im aktuellen Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan passierte?
Sollte er realisieren, wie viel Ozeane von Blut unter der Mitwirkung der von ihm vertretenen „Kirche“ über Jahrhunderte bereits vergossen wurden?
Sollte er ernsthaft in Erwägung ziehen, konsequenter Weise aus Gewissensgründen sein Amt niederzulegen?

Hat er gemacht - aber der Papst hat abgelehnt!


Ich kann noch eins draufsetzen:
Der spätere Münchner Erzbischof und Kardinal, Feldgeistlicher im 1. Weltkrieg, Michael Faulhaber wird mit folgendem "Kriegsgebet des deutschen Volkes" zitiert:
"Herr der Heerscharen, du Schirmherr der gerechten Sache, wir bitten Dich im Namen Deines Sohnes, unseres Herrn und Heilandes, Du wollest unsere Truppen im Felde mit Deiner Kraft umgürten, unsere Feldherren mit Deinem Geiste erleuchten, unsere Kriegsschiffe mit dem Panzer Deiner Allmacht umgeben, unsere Luftfahrer im Schatten Deiner Fittiche behüten."
Dumm nur, dass die Kriegsgegner zu dem gleichen "Gott" wohl ähnlich beteten. Da musste er sich dann aussuchen, welche seiner "Schafe" ihm lieb waren und welche er von ihren "Glaubensbrüdern" zerfetzen, vergasen und was sonst noch ließ.
Aber der Gute Herr Faulhaber war nur EINER von tausenden Berufsheuchlern im Talar.

Ich erinnere an die o. a. Aussagen des Kard. Marx

Wie vernagelt muss man eigentlich sein um diese Herrschaften ernst zu nehmen?
Ist überhaupt noch nennenswert Intelligenz unterwegs?

Fotos Privat

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